
Flugplatz Belgrad:
LYBE

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| der Weiterflug nach
Istanbul läuft reibungslos.
Im Anflug auf Istanbul setzt
der Flieger unerwartet Eis
an, also Pito ein, Heizung
auf die Scheibe, Vergaser
Vorwärmung, am Boden ist
alles wieder abgetaut.


Im Anflug verlassen
wir Europa, wir landen in Asien.

Istanbul - LTFJ
Der Flugplatz ist 1 Jahr neu.
Kurz Tanken, Fluplan,
Wetter und schon gehts weiter nach Antalya. Der Kaffe wird umsonst gebracht und auch
sonst ist man von der Freundlichkeit (die man auf Deutschen Flugplätzen ja eher selten
findet), überrascht.

Wir überfliegen die Türkei, überall
liegt noch Schnee, die Gegend sieht unwirtlich von hier oben aus, aus den Nachrichten
wissen wir von gerade neuen Beben, bei Einbruch der Nacht kommen wir in Antalya an.
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Eine Leiter zur Betankung war nicht zu finden
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Im
Hintergrund Gebirge

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wg. Militärflugzeugen sollten die Anweisungen / Airways
peinlich genau eingehalten werden

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Navigation mit dem GNS
530 ist schon fast spielerisch einfach, "Waypoint" fliegen ist hier
angesagt, nur ohne entsprechende Ausrüstung
geht hier nichts mehr.

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Der Weiterflug führt zwingend zuerst über
das Taurus - Gebirge (der direkte Weg nach Zypern ist verboten) und dann über den Ostteil
Zyperns nach Beirut. Das Einholen von Überflug- und Landegenehmigungen ist hier genauso
notwendig, wie eine vorherschauende Streckenführung.
Der Luftraum
außerhalb der genehmigten Airways ist Sperrgebiet !
(So kann man z.B.
problemlos von Beirut / Libanon nach Damaskus / Syrien oder
Amman / Jordanien weiterfliegen, wollte man hingegen nach Israel (Entfernung
Luftlinie: 40 NM) , müßte erst wieder nach Zypern oder Agypten ausfliegen). |
Taurus - Gebirge

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9.000 ft Elevation - Eis

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Wir drehen Richtung
Zypern
aufs offene Meer

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Am regelmäßigen Abfragesignal des
Transponders erkennt man die bestehende Radarabdeckung, unser Emergency - Equipment
besteht aus Schwimmwesten, einer unsinkbaren Rettungsinsel mit Dach !, einem Garmin GPS
92, einem Handfunkgerät sowie einem tragbarem ELT.
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Wir überfliegen Zypern F120, noch 1 Flugstunde
übers Meer, die ATIS
von Beirut verrät nichts Gutes:
Gewitter, CB, Untergrenze 1100 ft, Sicht: 3000 m.
Eine Überprüfung am GNS 530 / WX 500 ergibt keine ausgeprägten
Gewitter, aber die Wolken werden dichter, wir fliegen offensichtlich in eine Kaltfront
ein. |

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30 NM vor
Beirut erhalten wir die Freigabe zum Anflug auf die RW 17, Stefan aktiviert auf dem
GNS 530 den Anflug für die Bahn 17 und der über GPSS gekoppelte Autopilot bringt
uns äußerst komfortabel direkt ins Endteil. Es ist eine Freude zu erleben, was
heute auch mit kleinen, einmotorigen Fliegern alles möglich ist ! Letzte Kontrolle
nach Gewittern und Windscherung, die Landung ist reine Formsache. |

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